Restaurierung des Central Theaters

 

Der Theaterraum bedarf dringender Sanierung und Restaurierung - sowohl aus denkmalschützerischen Erwägungen als auch um den Theaterbetrieb weiterhin aufrecht erhalten zu können. 
Helfen auch Sie mit, das älteste noch erhaltene Kino weiterhin der Öffentlichkeit zu erhalten.

Das Landesdenkmalamt befürwortet diese Restaurierung und hat im Rahmen seiner Möglichkeiten eine Finanzierungsunterstützung in Aussicht gestellt.
Die Kosten einer sinnvollen, dem heutigen Standard angepassten ( Belüftung und Bestuhlung ) und den voraussichtlichen Anforderungen der nächsten 30 Jahren genügenden Renovierung übersteigen jedoch unsere Eigenmittel und die möglichen Zuschüsse des Landesdenkmalamtes.
Zuschüsse wurden zugesagt von:
  • Landesdenkmalamt Baden-Württemberg
  • Denkmalstiftung Baden-Württemberg
  • Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn
  • Stiftung Lebendige Stadt, Hamburg

Auch Sie können eine Patenschaft für einen unserer denkmalgeschützten Kinositze übernehmen.................

je nach Sitzreihe  300.-- 500.-- oder 1.000.-- €. 

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18.01.2005                                           Entfernung der Wandbespannung

25.05.2005                                           Ausbau des Gestühls

31.05.2005                                           geordneter Rückbau

13.06.2005                                           Einbau des Arbeitsgerüsts

                                                              Unterhalb der Loge wird eine bisher unbekannte Nische

                                                              gefunden, dahinter ist die Originalbemalung aus 1913 erhalten.

 

März 2007                                           Beginn der Baumassnahme durch Sanierung von Dach und Fach.

 

November 2007                                 Die Sanierung von Dach und Fach hat sich als dringend erforderlich gezeigt

                                                              und ist nun erfolgreich abgeschlossen.     

                                                              Beginn mit Einbau der Haustechnik - Heizung, Lüftung.

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Stand vom                                         

Übernommene Stuhl - Patenschaften:

Spendenbarometer                            

 

08.07.2005

17

29.150.--€ 

 

 

 

30.11.2006

 28

 49.000.--€

 

18. Mai 2007

30

50.800.-- €

 

  

 

Es war einmal eine Zeit, da lernten die Bilder laufen. Sie liefen oft im falschen Tempo, waren schwarz - weiß und stumm, d.h. man konnte sie nur mit seinen inneren Ohren hören......
Die Bilder vereinten sich zu Filmen und wurden immer mehr zu kleinen Kunstwerken – dramatisch, lustig, unterhaltsam...
Ein Klavierspieler sorgte mit Musik und Gesang für akustische Untermalung und Verstärkung der Handlung. Später gab es dann schwarze Scheiben, die drehten und drehten sich und dabei kratzte eine spitze Nadel Geräusche, Stimmen und Musik aus den Scheiben heraus.
Die Filme wussten bald, dass sie Erfolg haben werden........... sie wollten sich nicht weiter in Hinterzimmern und kalten Sälen vorführen lassen.
Sie träumten von schweren samtenen Vorhängen, die die Spannung wachsen und beim majestätischen Öffnen die Projektionsfläche freigeben lassen....das wäre schön....ja, ein richtiges Filmtheater sollte es geben, so vornehm wie ein Theatersaal...

Damals war ich noch eine alte Scheuer, in der Schnaps gebrannt und Bier gebraut wurde.
Eines Tages kam mein Prinz und verwandelte mich in ein wunderschönes Lichtspieltheater, in das Central Theater. 
Unendlich viele Filme habe ich gesehen, schöne und ....na ja, Schwamm drüber.
Jedenfalls kamen um meinen 40. Geburtstag die Handwerker und modernisierten mich. Manches tat schon weh, aber ich bekam neue Stühle, neue Lampen, einen schrägen Boden und vor allem einen schönen neuen Kassenraum, auch die Projektoren wurden erneuert und nun passte ich viel besser in die Wirtschaftswunderzeit....

Mit den Filmen war das dann so eine Sache.......sie haben mir nicht mehr so recht gefallen, aber ich konnte ja keine anderen sehen....ich wurde alt und müde.

Seiten-Ansichten

 

Eines Tages kamen Menschen zu mir, die ich noch nie gesehen hatte, sie sahen mich, haben mich lieb gewonnen und haben geputzt und geplant und ein richtiges Theater aus mir gemacht!
Ach wie wohl fühle ich mich seither....aber ich spüre auch sehr deutlich, dass Vieles bei mir im Argen liegt.

Ich bin nun ein Denkmal geworden und kann allen zeigen, wie ein Lichtspielhaus anfangs ausgesehen hat, bin ich doch die letzte noch lebende Urgroßmutter der Lichtspielhäuser. 
Meine Enkel und Urenkel sind chic, bequem und modern – hab’ ich gehört.
Dagegen ist mein Atem schwer und meine Haut unansehnlich geworden, sie bröckelt und ist verfärbt. Meine frühere Schönheit kann man nur ahnen. Das ist schade, denn ich könnte wieder so schön sein wie vor bald 100 Jahren.

Es gibt schon einen Plan, wie ich aufgemöbelt und modernisiert werden kann. 
Das kostet aber viel Mühe und auch sehr viel Geld. 
Mühe machen sich schon viele Menschen, aber Geld fehlt ihnen noch.
Ich habe nun eine Idee, wie auch ich dazu beitragen kann, dass das nötige Geld zu meiner Verschönerung gesammelt werden kann:

Für meine Sitze können Sie eine Patenschaft übernehmen. Es gibt Sitze für 300.-- €, für 500.-- € und für 1.000.-- €.

Na, wie wär’s ? Wir werden ein Schildchen anbringen, auf dem Ihr Name steht, und so wird immer an Ihre Unterstützung erinnert.
Übrigens hat mir die Kreissparkasse für meine Sparbüchse eine eigene Nummer gegeben, da wird sie alle anderen kleinen und großen Spenden für meine Verschönerung sammeln.

Sie glauben gar nicht, wie aufgeregt und gespannt ich bin, und wie sehr ich mich auf Ihren Besuch freue ! 
Schon jetzt danke ich ganz herzlich für Ihr Interesse !                                                                bs

 

   

 

ein neu entdeckter Winkel in Originalfassung

 

   

Spendenkonto: Stichwort „Restaurierung“ 
Kontonummer 702 3901 

bei der Kreissparkasse Esslingen 

BLZ 611 500 20

Der Kulturtreff im Centraltheater am Roßmarkt e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, eine Spendenbescheinigung wird gerne auf Wunsch ausgestellt.

Lampe aus den 50ziger Jahren

Photos: J. Achenbach